Öffnungstermin zu Angeboten

Öffnungstermin zu Angeboten

Bei EU-weiten Ausschreibungen und Vergaben von öffentlichen Bauaufträgen bei Erreichen der Schwellenwerte ist nach § 14 EU im Abschnitt 2 der VOB/A sowie analog auch bei verteidigungs- und sicherheitsspezifischen Baumaßnahmen nach § 14 VS im Abschnitt 3 VOB/A ein Öffnungstermin im offenen Verfahren und nicht offenen Verfahren nach Teilnahmewettbewerb vorgesehen, und zwar anstelle eines Eröffnungstermins. Ab diesem Öffnungstermin dürfen die Bieter nicht mehr teilnehmen.
Die Öffnung ist von mindestens 2 Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchzuführen. Bis zu diesem Termin sind die elektronischen Angebote zu kennzeichnen und verschlüsselt aufzubewahren.
Welche Aufgaben dabei dem Versammlungsleiter zufallen, wird detailliert jeweils in § 14 EU und VS Abs. 2 bestimmt. Über den Öffnungstermin ist eine Niederschrift anzufertigen und von den anwesenden Vertretern zu unterschreiben bzw. mit Signatur zu versehen. Die Niederschrift darf nicht öffentlich werden. Den Bietern werden auf elektronischem Weg Informationen über die Angebotsbeträge der einzelnen Bieter und deren Preisnachlässe gegeben, die sie sonst im Eröffnungstermin erhalten hätten. Den Bietern ist auch die Möglichkeit zu geben, Einsicht in die Niederschrift zu nehmen. Die Angebote selbst sind sorgfältig zu verwahren und geheim zu halten.
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