Facility Management (FM)

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Facility Management (FM)

Facility Management (FM) bedeutet im weitesten Sinne Management zum Gebäude als Immobilie, und zwar betrachtet über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes bzw. der bauliche Anlage von der Bauplanung über die Bauausführung bis hin zur Nutzung und schließlich am Ende des Abbruchs und der Entsorgung. Schwerpunkt ist dabei die laufende Sicherstellung der Funktionsfähigkeit während der Nutzungszeit.
Die DIN EN 15221– Facility Management – erschien als deutsche Fassung 2007 mit dem Teil 1: Begriffe. Sie ersetzte nicht die DIN 32736 – Gebäudemanagement –, sondern beide Regelungen bestehen parallel, jeweils mit ihren Vor- und Nachteilen. Von Vorteil ist zu sehen, dass nunmehr der Nutzer des Gebäudes bzw. der Anlagen mehr in den Mittelpunkt gestellt wird. Damit erhalten auch die Bau-Nutzungskosten mit der erforderlichen ganzheitlichen Betrachtung eine stärkere Ausrichtung.
Für Gesellschaftsbauten und Bauten der gewerblichen Wirtschaft liefern die GEFMA-Richtlinien (Herausgeber: German Facility Management Association, Bonn)
  • GEFMA-Richtlinie 200 – Kosten im Facility Management – spezifische Aussagen und Strukturen für die Kostengliederung zu den Nutzungskosten von Gebäuden und Diensten sowie
  • GEFMA-Richtlinie 300 – Benchmarking im Facility Management – Regelungen für die Ermittlung von Kennwerten als Verhältniswert für die Nutzungskosten von Gebäuden.
Die GEFMA-Richtlinien können als eine weitere Untersetzung der mit der II. BV verfolgten Ausrichtung zur Gliederung und Erfassung von Nutzungskosten angesehen werden.

Normen und Richtlinien zu Facility Management (FM)

Bild 2. IT-Systeme im Computer-Aided Facility-Management - VDI/GEFMA 3810 Blatt 5 [2018-01] Computer-Aided Facility Management (CAFM); Allgemeines - Gebäudeautomation
VDI/GEFMA 3810 Blatt 5 [2018-01] Computer-Aided Facility Management (CAFM); Allgemeines - Gebäudeautomation
VDI/GEFMA 3810 Blatt 5 [2018-01]Der Aufgabenfokus der GA ist grundsätzlich dem GM/FM zuzuordnen. Die GA ist Teil des CAFM. CAFM dient als Werkzeug zur Erfassung, Verarbeitung, Aufbereitung und Archi...
VDI/GEFMA 3810 Blatt 5 [2018-01]Der Themenkontext „kaufmännisch-organisatorischer Prozesse“ soll am Beispiel der Verknüpfung von GA und CAFM-Software dargestellt werden. CAFM-Software ist ein Werkze...
VDI 3814 Blatt 3 [2007-06]Im Rahmen des FM steht u.a. die ganzheitliche Betrachtung von Gebäuden über den gesamten Zeitrahmen der Lebensphasen im Fokus. Hierbei übernimmt das CAFM ab der Nutzungspha...
VDI/GEFMA 3810 Blatt 5 [2018-01]In dieser Richtlinie werden die nachfolgend aufgeführten Abkürzungen verwendet: Building Information Modeling Computer-Aided Facility-Management Facility-Management G...
VDI 3814 Blatt 3 [2007-06]3.1 Gebäudeautomation (GA) Die GA ist eine entscheidende Voraussetzung für ein umfassendes Gebäudemanagement. Als GA werden die Einrichtungen, Software und Dienstleistungen...

Begriffs-Erläuterungen zu Facility Management (FM)

Bau-Nutzungskosten sind in Anlehnung an die DIN 18960 (Ausgabe 2008-02) – Nutzungskosten im Hochbau "alle in bauliche Anlagen und deren Grundstücken entstehenden regelmäßig oder unregelmäßig wiederke ...
Die Brutto-Grundfläche (BGF) ist in der DIN 277 - Grundflächen und Rauminhalte im Bauwesen - Teil 1: Hochbau (aktualisierte Ausgabe Januar 2016) definiert. Die BGF umfasst die: Konstruktions-Grundflä ...
Die Lebenszykluskosten umfassen im Allgemeinen alle Ausgaben, die im Lebenszyklus einer Immobilie anfallen bzw. notwendig sind und zwar unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Entstehung. Der Lebenszyklus beg ...
Für Bauwerke im Hochbau definiert die DIN 277-1 (aktualisierte Ausgabe Januar 2016) die Grundflächen und Rauminhalte, wie sie maßgebend sein sollen: für die Ermittlung der Kosten von Hochbauten nach...

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