Sachanlagen

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Sachanlagen

Sachen im Sinne des § 90 BGB sind körperliche Gegenstände. Die Sachanlagen umfassen die körperlichen bzw. materiellen Gegenstände des Anlagevermögens im Bauunternehmen, die längerfristig dem Bauprozess dienlich sind und wertmäßig nicht sofort bzw. im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwendungen abgeschrieben werden.
Die Sachanlagen werden innerhalb des Anlagenvermögens auf der Aktivseite in der Bilanz (nach Handelsrecht gemäß § 266 Abs. 2 im Handelsgesetzbuch) ausgewiesen. Zu den Sachanlagen werden gerechnet:
  • Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken,
  • technische Anlagen und Maschinen,
  • andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung,
  • geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.
Wichtigster Bestandteil der Sachanlagen in einem Bauunternehmen sind die Baumaschinen und Geräte im Ausweis der technischen Anlagen und Maschinen. Für Zwecke der Baukalkulation werden die Baumaschinen und Geräte mit betriebswirtschaftlichen Angaben in der Baugeräteliste (BGL) 2015 angeführt.
Sachanlagen sind im Bauunternehmen betriebsnotwendig für die Ausführung von Bauleistungen. Die Wertabgrenzung gegenüber den GWG - geringwertigen Wirtschaftsgütern von bis 2017 = 410 € (ohne Umsatzsteuer) wurde zu Anschaffungen ab 2018 auf 800 € (ohne Umsatzsteuer) erhöht.
Die mögliche Pool-Abschreibung zu GWG bis 1.000 € bleibt jedoch erhalten.

Baunachrichten zu Sachanlagen

26.09.2016 Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) inves­tier­ten 2014 in Deutschland 7,9 Mrd. Euro (10,3% aller getätigten Inves­ti­tio­nen) in Umwelt schützende Sachanlagen.

Begriffs-Erläuterungen zu Sachanlagen

Unternehmen mit Bruttoanlageinvestitionen mit 20 und mehr Beschäftigten sind verpflichtet, eine Jahreserhebungvorzunehmen, die zugleich Aussagen zu den Investitionen in dem: Formblatt IEB für das B ...
Das EBITDA ist praktisch die um Abschreibungen auf Sachanlagen und Amortisationen (DA steht für "Depreciation and Amortisation") erweiterte Aussage des . Es hat Cash-flow-Charakter . Von Bedeutung is ...
Die Eigeninvestition ist eine Investition im eigenen Unternehmen, und zwar im engeren Sinne eine Anschaffung bzw. ein Kauf von Gütern, die aktiviert und im Anlagevermögen ausgewiesen werden. Sie könn ...
Eine Investition ist eine zielgerichtete, in der Regel langfristige Kapitalbindung, mit der zukünftig autonome Erträge erwirtschaftet werden sollen. Im weiteren Sinne bedeutet dies Kapitalverwendung, ...

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