Sachzuwendungen an Arbeitnehmer

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Sachzuwendungen an Arbeitnehmer

Als Sachzuwendungen gelten alle nicht als Geld erzielten Einnahmen aus einem Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers. Es handelt sich dabei nur um einen geldwerten Vorteil, nicht jedoch um Lohn als Geld. Unwichtig dabei ist, auf welche Art und Weise der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer seinen Vorteil bzw. Anspruch erfüllt, so z. B. als Sachleistung, Naturalleistung oder auch sonstige Zuwendung. Wichtig dabei ist, dass die Sachzuwendung jeweils zusätzlich zur vereinbarten Leistung und seiner Lohn- bzw. Gehaltsabgeltung erfolgt und keine Lohn- bzw. Gehaltsumwandlung beispielsweise zugunsten einer Pauschalbesteuerung vorliegt.
Als typische Sachzuwendungen kommen beispielsweise in der Praxis zur Anwendung
  • Überlassung des Betriebs-PKW auch für private Nutzung,
  • verbilligte Verpflegung und Kantinenmahlzeiten nach festgelegten Sachbezugswerten,
  • verbilligte oder freie Unterkunft oder Wohnung,
  • Warengutscheine mit Anspruch auf eine Sachzuwendung,
  • Deputatlohn,
  • verbilligter Bezug von Waren,
  • Benzin- bzw. Kraftstoffgutscheine,
  • Weihnachtsgeschenke.
Nach aktueller Rechtsprechung sind an Warengutscheine keine besonderen Vorschriften mehr zu stellen. Der Arbeitgeber muss nicht mehr der Rechnungsempfänger sein. Wichtig bleibt nur noch, ob der Arbeitnehmer mit dem Gutschein auch einen Anspruch auf eine Sachzuwendung hat.
Nicht als Sachzuwendung gelten beispielsweise geschäftliche Bewirtungsaufwendungen.
Mit den Sachzuwendungen liegt ein geldwerter Vorteil vor, der steuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Zu beachten bleibt jedoch eine Freigrenze von 60 € ab 2015 (in 2014 = 40 €) für kleine Aufmerksamkeiten des Arbeitgebers, beispielsweise Blumen zum Geburtstag u. a. Darüber hinaus hat eine Besteuerung der Sachzuwendungen zu erfolgen. Sie kann auch als Pauschalsteuer durch den Zuwendenden erfolgen und hat dann für den Empfänger einer Sachzuwendung abgeltende Wirkung.

Begriffs-Erläuterungen zu Sachzuwendungen an Arbeitnehmer

Sachzuwendungen sind als geldwerter Vorteil steuer- und sozialversicherungspflichtig. Als Freigrenze gilt dabei ein Betrag von 44 € im Kalendermonat, beispielsweise für kleine Aufmerksamkeiten wie Bl ...
Als Aufmerksamkeiten gegenüber dem Arbeitnehmer gelten nach dem Wert nur geringfügige Sachzuwendungen des Arbeitgebers, die nicht als Geld gewährt werden. Es handelt sich dabei nur um einen geldwerte ...
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Geschenke stellen Zuwendungen an natürliche und juristische Personen dar. Es handelt sich dabei nicht umals Geld. Unwichtig dabei ist, auf welche Art und Weise die Schenkung erfolgt, so z.B. als Sa ...

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